Neuigkeiten rund um den Mieterverein Memmingen


Journalist sucht Mieter für TV-Report

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Journalistisches TV-Projekt sucht Mieter*innen mit Finanzengpässen trotz sicherer Anstellung

Die Redaktion des ZDF plant einen Beitrag, der die wachsende Belastung durch steigende Mietpreise beleuchtet. Gesucht werden exemplarische Fälle von Personen, die in einem Vollzeit‑Job arbeiten, ein ordentliches Einkommen haben, aber trotzdem kaum noch zum Lebensunterhalt kommen, weil die Miete unverhältnismäßig hoch ist – insbesondere in Großstädten wie München.

Auch wenn Sie in Memmingen wohnen, kann Ihre Situation von Interesse sein: Viele Mieter*innen in unserer Region stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wenn die Wohnkosten den finanziellen Spielraum stark einschränken. Die Journalist*innen möchten zunächst in einem vertraulichen Gespräch mehr über Ihre persönliche Lage erfahren – ein Kamerateinsatz erfolgt erst nach einem ersten Austausch.

Falls Sie selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der unter diesen Umständen leidet, melden Sie sich bitte bei den zuständigen Reporterinnen. Sie können die beiden Journalistinnen mobil erreichen:

Patricia Schäfer: 0160 946 442 04
Lara Halili: 0151 659 135 04

E‑Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Eine Teilnahme kann auf Wunsch anonym erfolgen. Die Suche nach Betroffenen darf gerne über soziale Netzwerke verbreitet werden, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und stehen Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Mieterverein Memmingen


Mieten steigen, Angebot schrumpft

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Mieten steigen weiter, das Wohnungsangebot wird knapper

Der Deutsche Mieterbund (DMB) weist darauf hin, dass die Mietpreise in den deutschen Großstädten ein neues Rekordniveau erreicht haben. Laut dem aktuellen GREIX‑Mietpreisindex lagen die durchschnittlichen Angebotsmieten im vierten Quartal 2025 bundesweit um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr höher – das ist doppelt so stark wie die allgemeine Preisentwicklung im Verbraucherpreisindex.

Gleichzeitig nimmt die Zahl befristeter und möbliert vermieteter Wohnungen stetig zu. Diese Bauformen bieten zwar kurzfristige Flexibilität, verschärfen jedoch langfristig die Wohnungsnot, weil sie das reguläre Mietangebot weiter reduzieren. Für Mieterinnen und Mieter in Memmingen bedeutet das ein wachsendes Risiko, dass bezahlbarer Wohnraum immer schwerer zu finden wird.

Der Mieterverein Memmingen empfiehlt allen Betroffenen, ihre Rechte zu kennen und aktiv zu werden: Prüfen Sie Mietverträge genau, nutzen Sie Beratungsangebote des Vereins und informieren Sie sich über mögliche Förderungen für bezahlbaren Wohnraum. Wir stehen Ihnen mit individueller Beratung zur Seite und unterstützen Sie dabei, faire Mietkonditionen zu sichern.

Bleiben Sie informiert und lassen Sie sich von uns begleiten – gemeinsam können wir die Wohnungsnot eindämmen und die Lebensqualität in Memmingen erhalten.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Rekordhoch: Wohnungsdefizit 1,4 Mio

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Wohnen in Memmingen – Aktuelle Lage im Überblick
Der aktuelle „Soziale Wohn‑Monitor 2026“, herausgegeben vom Pestel‑Institut in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Soziales Wohnen, zeigt ein besorgniserregendes Ergebnis: In Deutschland fehlen rund 1,4 Millionen Wohnungen. Der Großteil dieses Defizits betrifft bezahlbare und soziale Wohnangebote, die besonders für Familien, Studierende, Senioren und Menschen mit geringem Einkommen wichtig sind.

Folgen für Mieterinnen und Mieter
Durch den akuten Mangel an leistbarem Wohnraum entsteht ein wachsendes „Sozial‑Drama“ auf dem Mietmarkt. Junge Menschen, die gerade ins Berufsleben starten, sowie ältere Bewohner, die barrierefreie und kostengünstige Wohnungen benötigen, geraten zunehmend in eine nachteilige Position. Die Konkurrenz um die wenigen verfügbaren Sozialwohnungen nimmt zu, was zu steigenden Mietpreisen und längeren Wartezeiten führt.

Warum das für Memmingen relevant ist
Auch in unserer Stadt spüren wir die Auswirkungen des bundesweiten Defizits. Die Nachfrage nach preiswerten Mietwohnungen übersteigt das Angebot, und die Gefahr von Verdrängung und sozialer Ungleichheit wächst. Für Mitglieder des Mietervereins Memmingen bedeutet das, dass wir verstärkt auf faire Mietbedingungen, transparente Vermietungspraktiken und den Ausbau von Sozialwohnungsbau setzen müssen.

Was Sie jetzt tun können
Der Mieterverein Memmingen berät Sie gern zu Ihren Rechten und Möglichkeiten, wenn Sie von steigenden Mieten oder einer schwierigen Wohnungssuche betroffen sind. Nutzen Sie unsere Beratungshotline oder besuchen Sie uns persönlich, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Grundsicherung gefährdet Mieter

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Neue Grundsicherungsregelungen erhöhen das Risiko von Mietrückständen und Wohnungsnot in Memmingen

Die aktuelle Reform des Bürgergeldes wird von zahlreichen Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden als problematisch bewertet. Insbesondere kritisieren sie, dass der Vorrang der Vermittlung die Qualifizierung von Leistungsberechtigten erschwert und die nachhaltige Arbeitsvermittlung behindert. Gleichzeitig führen die verschärften Sanktionen zu einer unverhältnismäßigen Belastung von Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderung und pflegebedürftigen Personen.

Ein Drittel aller verhängten Sanktionen betrifft Haushalte mit minderjährigen Kindern. Die Verbände fordern deshalb ein Verbot von 100‑Prozent‑Sanktionen und einen besonderen Schutz für Familien, Menschen mit Behinderung und Senioren. Darüber hinaus wird gefordert, dass die Kosten der Unterkunft (KdU) von allen Leistungseinstellungen und Sanktionen ausgenommen werden, um Mietschulden, Zwangsräumungen und damit verbundene Wohnungslosigkeit zu verhindern.

Die beteiligten Organisationen – darunter AWO, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Mieterbund, Diakonie Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Sozialverband Deutschland (SoVD), Sozialverband VdK, ver.di und Volkssolidarität, haben folgende Kernbotschaften zusammengefasst:

„Die verschärften Sanktionen der neuen Grundsicherung treffen Millionen Kinder und ihre Familien.“ – Dr. Marvin Deversi, AWO
„Das strukturelle Problem am Wohnungsmarkt wird auf die Leistungsberechtigten abgewälzt.“ – Florian Becker, DMB
„Die neue Grundsicherung bringt nicht einen Menschen in existenzsichernde Arbeit, sondern verschärft Existenzängste.“ – Anja Piel, DGB
„Verschärfte Sanktionen treiben Menschen in existenzielle Not, schlimmstenfalls in die Wohnungslosigkeit.“ – Rüdiger Schuch, Diakonie
„Die Kürzungen bei den Mietkosten treffen auch Rentnerinnen und Rentner sowie Erwerbsgeminderte.“ – Verena Bentele, VdK

Der Mieterverein Memmingen empfiehlt allen Betroffenen, sich frühzeitig rechtlich beraten zu lassen und bei drohenden Mietrückständen das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Machen Sie mit bei der großen ARD-Umfrage zur Wohnsituation in Deutschland!

Unter dem Motto #besserwohnen startet die ARD gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund eine bundesweite Mitmachaktion. Die zentrale Frage: Wie zufrieden sind die Menschen in Deutschland mit ihrer Wohnung? Ist die Miete fair? Und wie klappt es mit den Vermieterinnen und Vermietern?

Mit dieser Aktion sind alle Mieterinnen und Mieter eingeladen, ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen und über ihre Wohnverhältnisse zu berichten. Ihre Stimme ist wichtig – denn Wohnen geht uns alle an!

Die ARD wertet die anonymisierten Daten gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund aus und berichtet darüber im Ersten, in der ARD Mediathek, in der ARD Audiothek, im Radio und auf Social Media. So können die Missstände auf dem deutschen Mietwohnungsmarkt sichtbar gemacht werden.

Jetzt mitmachen und Fragebogen ausfüllen:
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und teilen Sie Ihre Erfahrungen unter:
https://www.swr.de/specials/besser-wohnen/besser-wohnen-fragebogen-100.html

Ihre Teilnahme hilft dabei, ein realistisches Bild der Wohnsituation in Deutschland zu zeichnen und wichtige Impulse für die Wohnungspolitik zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Verwechslungsgefahr: Mieterhilfe e. V. ist kein DMB-Mieterverein!

Aus aktuellem Anlass warnt der DMB-Mieterverein Memmingen alle Mieterinnen und Mieter, die einem Mieterverein beitreten möchten, vor der Verwechslungsgefahr der DMB-Mietervereine mit dem Mieterhilfe e. V. Der Mieterhilfe e. V. ist kein DMB-Mieterverein.

Der in Nürnberg ansässige Verein wirbt seit einiger Zeit massiv online um neue Mitglieder. Seine Website erweckt dabei den Eindruck, in zahlreichen Städten bundesweit vor Ort präsent zu sein und über spezielles Know-how des örtlichen Mietwohnungsmarktes zu verfügen. Durch dieses Internet-Marketing entsteht eine erhebliche Verwechslungsgefahr mit den jeweils tatsächlich vor Ort tätigen DMB-Mietervereinen.

Zahlreiche DMB-Mietervereine berichten bereits von Ratsuchenden, die irrtümlich dem Mieterhilfe e. V. beigetreten sind und mangelnde oder unqualifizierte Beratung beklagen, obgleich sie eigentlich Mitglied ihres örtlichen Mietervereins werden wollten.

Der DMB-Mieterverein Dresden hat den Mieterhilfe e. V. deshalb wettbewerbsrechtlich abgemahnt und Unterlassungsklage erhoben. Das Landgericht Nürnberg-Fürth gab der Klage in erster Instanz statt und verurteilte den Verein, seine irreführende Werbung für Dresden zu unterlassen. Gegen das Urteil läuft derzeit die Berufung. Auch der Mieterverein Stuttgart hat bereits abgemahnt, weitere Vereine prüfen rechtliche Schritte.

So finden Sie Ihren örtlichen DMB-Mieterverein:
Achten Sie bei einer Mitgliedschaft stets auf das DMB-Logo. Alle 300 DMB-Mietervereine sind unter https://mieterbund.de/mieterverein-vor-ort/ gelistet. Dort genügt die Eingabe Ihrer Postleitzahl, um die zuständigen Kontaktdaten angezeigt zu bekommen.

Hinweis: Auch die ARD hat zwischenzeitlich über die fragwürdigen Praktiken des Mieterhilfe e. V. berichtet.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Liebe Mitglieder,

hiermit laden wir Sie herzlich zur Mitgliederversammlung des Mietervereins Memmingen ein.

Datum: 20. Juli 2024
Ort: Café am Waldfriedhof, Waldfriedhofstr. 3, 87700 Memmingen
Uhrzeit: 16:00 Uhr

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 24. Juni 2024. Bitte teilen Sie uns mit, mit wie vielen Mitgliedern Sie kommen werden. Ihre Anmeldung ist erforderlich, damit wir genügend Plätze für alle Teilnehmer bereitstellen können.

Ihre Anmeldung können Sie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden.

Hinweis: Änderungen am Ort oder an der Zeit der Versammlung werden wir Ihnen rechtzeitig per E-Mail mitteilen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine konstruktive Versammlung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Liebe Mitglieder,

Willkommen beim BetriebskostenCheck vom Deutschen Mieterbund! Dieses Tool bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Betriebskostenabrechnung einfach und verständlich zu überprüfen und zu bewerten. Indem Sie die Kostenpositionen aus Ihrer Abrechnung erfassen, können Sie direkt sehen, wie Ihre Nebenkosten im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt stehen.

Der BetriebskostenCheck ist eine hilfreiche Ressource, um sicherzustellen, dass Ihre Abrechnungen korrekt und transparent sind. Nutzen Sie diese Chance, um mehr Kontrolle über Ihre Wohnnebenkosten zu erlangen und potenzielle Einsparungen zu identifizieren.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung und Unterstützung, um den Betriebskostenspiegel 2023 so akkurat und umfassend wie möglich zu gestalten!


Energie/Verbraucher/Gas/Deutschland/
Verbraucher können bei Fragen zur Energiepreisbremse Hotline anrufen

Berlin (dpa) - Bei Fragen rund um die Energiepreisbremse können sich Verbraucher und Unternehmen an eine kostenlose Hotline wenden. Eine Beratung zur Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse gibt es ab sofort unter der Nummer 0800 78 88 900, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Antworten auf häufig gestellte Fragen stellt das Ministerium außerdem auf seine Homepage.

Seit Mittwoch greifen die staatlichen Preisbremsen zur Dämpfung der stark gestiegenen Energiekosten. Rückwirkend gibt es auch eine Entlastung für Januar und Februar. Finanziert werden die Preisbremsen aus einem bis zu 200 Milliarden Euro umfassenden «Abwehrschirm» des Bundes, einem über Schulden finanzierten Sondertopf.

weitere Infos ...


Bericht des Bayerischen Rundfunks zur allgemeinen Mietenproblematik, mit einem Beitrag des Mietervereins Memmingen.

https://www.br.de/mediathek/podcast/radioreportage/explosion-der-mieten-wie-die-ballungsraeume-immer-teurer-werden/1859665


Interview mit Rechtsanwalt Ballentin für die Allgäuer Zeitung zur aktuellen Inflationslage mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung